Der DMX-Standard spezifiziert Kabellängen von bis zu 4,000 Fuß (1,200 Meter, wobei keine Verluste oder Abschlussprobleme angenommen werden). In der Praxis werden die möglichen Kabellängen jedoch von der Kabelqualität, den Eigenschaften der in Reihe geschalteten DMX-Geräte und anderen Faktoren beeinflusst.
Bei Kabellängen über 1,000 Meter kann ein Repeater/Booster erforderlich sein. Ein Abschlusswiderstand am Ende jeder Kabelstrecke (+Daten- und -Datenleitungen) trägt dazu bei, eine Beeinträchtigung der Datenübertragung zu vermeiden. Empfohlen wird ein verdrilltes, geschirmtes Datenkabel mit niedriger Kapazität, kein Audiokabel.
Hochwertige, einzeln geschirmte 110–120-Ohm- oder geschirmte Twisted Pair-Kabel minimieren Übersprechen. Ein Wellenwiderstand von 120 Ohm (Ω), drei oder fünf Eingänge und ein flexibler, robuster Mantel reichen für viele Anwendungen aus. Ein Wellenwiderstand zwischen 100 und 120 Ω ist in der Regel ausreichend, wobei 120 Ω der übliche Nennwert ist. Erwünschte Kabeleigenschaften entsprechen dem DMX512- Standard und umfassen Impedanzen von 85–150 Ω, niedrige Kapazität sowie folien- und geflechtgeschirmte Twisted Pair-Kabel.
Die Verwendung eines Standard-DMX-Kabels anstelle eines Mikrofon-XLR-Kabels gewährleistet eine reibungslose Datenübertragung und kann Mischpulte mit geringerer Ausgangsleistung ausgleichen. Das Kabel sollte robust genug sein, um auch rauen Bedingungen standzuhalten und dennoch eine leistungsstarke Signalübertragung zu gewährleisten.
DMX-Systeme erfordern eine korrekte Zuordnung und Vernetzung der Kanäle, um Interferenzen und Reflexionen zu minimieren. Ziel ist es, möglichst wenig DMX-Kabel in möglichst kurzer Länge zu verwenden und gleichzeitig eine Netzwerkkapazität zu schaffen, die den Bedarf des Veranstaltungsortes übersteigt.
Fehlerhafte Geräte oder falsche Geräteeinstellungen können die Fehlersuche in DMX-Netzwerken erschweren. Beispielsweise stört ein Moving Head, der als „Master“-Gerät eingestellt ist, ein DMX-Netzwerk und sollte in den „Slave“-Modus versetzt werden.